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Heimatverein Frohsinn Aschfeld


Die Geschichte von Aschfeld



Zeitspiegel Aschfeld



741           Gründung des Bistums Würzburg




747 – 814 Erste urkundliche Erwähnung Aschfelds als Königshof, der                 Gegenstand einer Schenkung an das Kloster Fulda ist.



750 – 802  Schenkungsurkunde in der Aschfeld als „ Arhfelden “ genannt wird.



788           Erste Erwähnung des Aschfeldgaues und dass zu ihm 5 Orte                  gehören.   


                 Pago Ascfelde  ( Aschfeldgau ),  Bonlanta ( Bonnland ),


                 Huntisfelt ( Hundsfeld ), Karagoltesbach ( Karsbach ) und


                 Richenberg  ( Reisen – bzw  Reußenberg )

   


790           Leobtaga erhält ihren Anteil an der Eigenkirche und einen Hof als                 prekarisches Lehen. ( Sie könnte die Begründerin des Eigenklosters                 und späteren Beguinenklosters sein.



796           Ort – und Gauname werden gleichlautend als „ Ascfeld “ genannt.



824           Der Aschfeldgau wird vom Grafen Hessi dem Saalegau eingegliedert.



838           Aschfeld wird als Stätte eines Grafengerichts genannt.




1028 – 1032   Bau der Homburg



1259               Aschfeld wird dem Domkapitel inkorporiert und als selbständige                       Pfarrei



1296               Erste urkundliche Erwähnung des Beguinenklosters



1345               Bischof Otto II. Erneuert die Vergünstigung für das                        Beguinenkloster und spricht von einem alten Kloster, das mehr                        als 400 Jahre  besteht.



1428               Agnes von Beringen, Meisterin der Beguinen, schenkt ihren                       Besitz  und      ihre Rechte dem Pfarrer von Aschfeld und                       dem Dominikanerkloster zu Würzburg



 1444              Eberhard von Thüngen



1540               Ältestes bekanntes Weistum von Aschfeld



1587              Marienkapelle Würzburg



1596               Aschfeld gehört zum Zentgericht Karlstadt und hat 2 Schöffen zu                       stellen



1618 – 1648   Dreißigjähriger Krieg



1631               Schwedische Truppeneinquartierung im Bachgrund. Aschfeld                       brennt bis auf 5 Häuser nieder.



1660              Kloster Thulba



1664               Rinderpest in unserer Gegend



1679 – 1681   Bau der jetzigen Kirche ( Grundsteinlegung 17. August 1679 )



1681               Einweihung der jetzigen Pfarrkirche ( 31. August 1681 )



1691               Güterbeschreibung Aschfelds mit dem Schätzwert für Grund,                        Boden,       Haus, Vieh und Berufe für das Domkapitel Würzburg



                      Weitere größere Grundherren nach vorhandenen Zins – und                       Lehenbüchern waren :








1739              Juliusspital Würzburg



1766              Stift Haug



1791              Kloster Himmelspforten



1696               Bau des Pfarrhauses



1702               König Josef II.  zieht mit Gefolge durch Aschfeld und isst  im                       Pfarrhof  zu Mittag. Er war von Landau  / Pfalz kommend                       nach Wien unterwegs



1714               8 Grafen übernachten im Pfarrhof



1741               Bau der Maria – Hilf – Kapelle



1742               Blitzschlag in den Turm beschädigt Hochaltar ( 11.06.1742 )



1772 – 1774   Aschfelder Kartoffelprozess


                      ( 40 Aschfelder Fronhofbauern gegen die Amtskellerei                        Eußenheim )



1789 – 1790   Bau der ehemaligen Schule am Aufgang zur Kirchenburg


                      ( seit 1920 Kindergarten )



1796               Durchzug französischer Revolutionssoldaten



1796               Rinderpest



1814 – 1816   Einquartierung starker russischer Truppenkontigente



1819 – 1820   Bau der Brücke über die Wern



1830 – 1880   Große Auswanderungswelle nach Amerika



1835               Bau der „ Krummen Brücke “



1846               Anschaffung der jetzigen Orgel



1848 / 1850    Ablöse der Bodenzinse und Gefälle



1852               Bau der Kirchentreppe in der heutigen Form



1855               Anlage des Friedhofs ( östlicher Teil  alter Friedhof )



1857               Anschaffung der 1. Feuerspritze


  


1866               Einquartierung preußischer Truppen ( General Manteuffel )



1870               Bau der Wiesenbewässerung



1872               Anlage westlicher Teil des alten Friedhofs



1875               Gründungsjahr Freiwillige Feuerwehr


                      ( 05.06.1875 laut Protokollbuch FFW )



1877 – 1879    Bau der Werntalbahn



1882                Bau der Brücke über den Beibach



1887                Gründungsjahr Kriegerverein ( 25. März 1887 )


                        ( heute Soldaten – und Reservistenkameradschaft )



1892                Gründungsjahr Obst – und Gartenbauverein ( 13. März 1892 )



1892                Gründungsjahr Raiffeisenkasse                                                      


                       ( Darlehenskassenverein 10.April 1892 )



1897                Einrichtung einer Posthilfsstelle im Gasthaus Rumpel                         ( 01.10.1897 )



1899                Gründungsjahr Heimatverein Frohsinn ( 20. August 1899 )


 


1906                Installation von öffentlicher Telefonstelle mit Unfallmeldedienst



1908                Gründungsjahr Männergesangverein



1908                Gründungsjahr St. Johannisverein


                        ( Johannes – Zweigverein 03. Mai 1908 )



1909                Gründungsjahr Katholischer Arbeiterverein



1913 - 1914     Bau des Lehrerwohnhauses



1914 – 1918    1. Weltkrieg – 25 Gefallene



1917 – 1920     Bau der Schule westlich der Kirchenburg



1922                 Bau des Wirtschaftswegs zur Eßbachhöhe  „ Naüä Stroaß “



1922                 Anschluss an Elektrisches Licht



1931                 Ehrenmal Maria – Hilf – Kapelle


                         ( Umwandlung in Kriegergedächtnisstätte )



1938                 Ausbau der Straße nach Gössenheim




1939 – 1945     2. Weltkrieg – 36 Gefallene



1942                 Zwei Glocken werden eingezogen



1944                 Tieffliegerangriff 1 Tote ( 08.09.1944 )



1945                 Amerikaner nehmen Aschfeld ein ( 06.April 1945 )



1946                 Gründungsjahr Sportverein



1947                 Anlage des „ Heldenfriedhöfchen “ am Friedhofseingang durch                          MGV



1947                 Gründungsjahr Gemischter Chor



1951                 Glockenweihe ( 27. Mai 1951 )



1951                 Gründungsjahr der Trachtenkapelle ( 22. März 1951 )



1951 – 1952     Sportplatzbau an der Gössenheimer Straße



1952                 Bau der Kanalisation im gesamten Dorf ( außer Kirchtalstraße )



1953                 Bau der Überlandleitung Harrbach – Bad Kissingen



1954                 Ausbau der Ortsdurchfahrt



1956                 Innenrenovierung der Pfarrkirche



1956                 Ausbau der Dorfstraße



1959                 Bau von Feuerwehrgerätehaus mit Kanzlei und Jugendheim



1960                 Bau der Wasserleitung



1961                 Bau der Aschbachbrücke an der Stelle der „Krumme Brücke“



1962                 Bau der Kirchenheizung



1962                 Bau der Betonstraße im Ostertal



1962                 Bau der Überlandleitung Aschaffenburg - Schweinfurt



1963 – 1964     Anbau an die bestehende Volksschule



1965                 Ausbau sämtlicher Ortsstraßen



1968                 Installation des Münzfernsprechers am Dorfplatz



1969                 Gehsteigbau an der Hauptstraße



1969                 Bau des Kriegerdenkmals



1969 – 1981     Flurbereinigung



1971                 Verkauf des Ölberges an die Bundesvermögensverwaltung



1972                 Einrichten eines elektrischen Läutwerks und Anschaffung einer                          4. Glocke



1972                 Leichenhausbau mit Friedhofserweiterung


                        ( westlicher neuer Friedhof )



1972                 Bau des jetzigen Kriegerdenkmals aus Stein am                          Friedhofseingang



1972                 Gründung der damaligen Jugendkapelle



1972                 Bau der Raiffeisenbank auf dem Flurstück von Albert Keller                         ( 115 )



1973                 Kirchturmrenovierung und Anschaffung neuer Turmuhr



1974                 Ausweisung und Erschließung des Siedlungsgebietes Ilben,                         Krautweg,        Hintern Hof



1975                 Kanalisation im Kirchtal



1975                 Renovierung der Maria – Hilf – Kapelle



1976                 Generalüberholung der Schlimbach - Orgel



1976                 Bau des Hauptsammlers für die Kanalisation



1977                 Bau der Kläranlage gemeinsam mit der Gemeinde Eußenheim



1977                 Innenrenovierung der Volksschule



1977                 Bau der Gasleitung Rimpar - Schlüchtern



1978                 Gründung der Einheitsgemeinde Eußenheim ( 01.Mai 1978 )



1978 - 1980      Bau der Bachgrundhalle ( 23.05.1978 – 13.06.1980 )



1978                 Neue Poststelle im ehemaligen Lehrerwohnhaus



1979                 Baubeginn Rasensportplatz an der Bachgrundhalle ( August )



1980                 Innenrenovierung der Pfarrkirche



1980                 Anlegen des Kinderspielplatzes am Hintern Hof



1981                 Verlegung des Feldgeschworenenkranzes ( Siebenerkranz ) vom                          bisherigen Standort im Kirchtal  an den Arnsteiner Weg


                         ( 02.05.1981 )



1981                 1200 Jahr - Feier Aschfeld mit 300 Jahr – Feier Pfarrkirche



1985                 Brunnenbohrung am Hopfenrain



1985                 Bau der Bushaltebucht neben dem Lehrerwohnhaus und                         Ausbau  der MSP 1  westlich und östlich von Aschfeld                                   


                        ( Teilstücke vor den Ortseingängen )



1985                 Einweihung Marienbildstock im Flurteil Ofenroth



1987                 Bau von Tennisplatz und Parkplatz am Sportgelände



1996                 Renovierung der alten Schule und des ehemaligen Schafhofes



1998                 Renovierung des Schulanbaues



2000                 Großes Kirchenburgfest



2000                 Kleine Dorferneuerung Ortsdurchfahrt Straße erneuert vom                          Anwesen  Hans Ospald bis zur Bachgasse. Dorfplatz neu                          gestaltet  mit Parkplatz, Brunnen und Linde auf dem                          Emmertsplatz



2000                 Maschinenhalle auf der Bauschuttdeponie am Ibig errichtet



2002                 Kanalisation erneuert vom Kerztal bis zum Gasthaus Zum Engel



2002                 Kanal – und Asphalterneuerung in der Tränkgasse, Bachgasse,                          Mittlere Dorfgasse, Böckleinsgasse und Mühlgasse



2003                 Verlegung der US – Kabeltrasse Hanau – Würzburg



2003                 Neuer Steg für Fußgänger und Radfahrer über die Wern                         ( bei          Fischteich )



2004                 Hochbehälterrenovierung und Anbau an der Gemeindehalle am                         Ibig          für FFW und Heimatverein



2005                 Wege an den Gärten im Flurteil Aubig mit                          Bitumenaufspritzverfahren           befestigt



2005                 Erweiterung der Bauschuttdeponie Ibig



2005                 Einweihung des Erlebnisspielplatzes für den Kindergarten im                          ehemaligen Pfarrgarten



2006                 1225 Jahre Aschfeld und 325 Jahre Kirche Sankt Bonifatius


                        Großes Dorffest vom 08. – 10.September



2006                 Ausbau der Ortsdurchfahrt von August bis Dezember


                        vom Ortsschild bei Anwesen Stemig bis zum Lehrerwohnhaus



2006                 Neuanlage eines Waldwirtschaftsweges parallel zum Ölgrund in                          der Waldabteilung Ellern




2006                  Ausbau der Ortsdurchfahrt vom Lehrerwohnhaus bis zum                          Gasthaus  Engel und  von der Bäckerei Wagner bis                          Ortsende Richtung Münster mit Bau einer Verkehrsinsel                          ( bis Dez. 2007 ). Straßenverbesserung am Hintern Hof                          ( März ) und der Kerztalstraße ( April – Mai ), sowie                          Verbesserung der Straßenbeleuchtung in Tränkgasse und                           in der Kirchtalstraße ( Juni ).



2007                 Außenrenovierung der Pfarrkirche im Oktober



2008                  Errichtung von 2 Windrädern auf der Esbachhöhe an der                          Heerstraße und am Heßlarer Kreuz



2009                  August 2009 Errichtung von 3 Windrädern auf der Esbachhöhe,                           an der  Straße nach Heßlar und am Eußenheimer Weg.




13. 09.2009       4. Unterfränkisches Volksmusikfest und Tag des Offenen                          Denkmals



2012                  Bau einer 2. Gasleitung parallel zur bestehenden Trasse                          Rimpar –  Sannerz   April –Juli 2012


2017  September:   Neubau eines Feuerwehrhauses am Dorfeingang West


2017  September:   Umbau und Renovierung Kindergarten

 



Quelle:             Heimatbuch Aschfeld Hans Beier